16.02.2021> Unterstützung Rettungsdienst

Am Dienstag Vormittag wurden wir zusammen mit der FFW Neukirchen b. Hl. Blut zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Aufgrund eines zu engen Treppenhauses, war der Patiententransport durch den Rettungsdienst nicht möglich. So wurde die Drehleiter der Neukirchner Wehr in Stellung gebracht, um einen sicheren und schonenden Transport zu ermöglichen. Unsere Aufgabe bestand aus dem Stellen eines Einweiser für die Kameraden, der Verkehrsregelung und der Unterstützung der Kameraden aus Neukirchen und dem Rettungsdienstes. Vor Ort waren das BRK Bad Kötzting + Notarzt, die FFW Neukirchen b. Hl. Blut sowie KBM Kellner. Nach Einsatzende konnten wir ins Gerätehaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.
Im Einsatz: Florian Hohenwarth 11/1 MZF, 41/1 LF

24.01.2021> Ölspur in Hohenwarth

Am Sonntag Mittag wurden wir zu einer Ölspur in der Ortsmitte von Hohenwarth alarmiert. Nach kurzer Lageerkundung wurde das Ausmaß der Ölspur festgestellt, diese zog sich ca. 1Km durch die Ortschaft. Deshalb wurde in Absprache mit KBM Kellner die Feuerwehr Ansdorf-Simpering, sowie der Bauhof der Gemeinde Hohenwarth zur Unterstützung nach gefordert. Die Hauptstraße wurde großflächig mit Bindemittel bestreut & verteilt. Wegen der Länge wurde auch eine Privatperson mit einem kleinen Traktor + Kehrmaschine hinzugezogen. Nach rund 3 Stunden konnten wir wieder ins Gerätehaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder aufnehmen. 
Im Einsatz: Florian Hohenwarth 11/1 MZF, 41/1 LF sowie 56/1 GW-L2

19.01.2021> Kellerbrand in Rimbach

Am 19. Januar 2021 alarmierte die ILS Regensburg die Feuerwehren aus Rimbach, Thenried, Grafenwiesen, Bad Kötzting, Voggendorf, Gotzendorf und Hohenwarth sowie KBR Michael Stahl, KBI Andreas Bergbauer und KBM Florian Heigl zu einem Kellerbrand nach Rimbach.

Bei Eintreffen stellte der Kommandant der FF Rimbach und Einsatzleiter, Mario Mischok, fest, dass es im Heizraum des mit sechs Personen bewohnten Anwesens zu einem Brand im Bereich des Heizkessels gekommen war. Aufgrund der beengten Verhältnisse vor Ort ließ Mischok die Feuerwehren aus Rimbach und Thenried direkt an den Brandort fahren, während die übrigen Feuerwehren sich im Bereitstellungsraum in der Dorfmitte aufstellten.

Unter Einsatz von umluftunabhängigem Atemschutz konnte der Brand relativ schnell abgelöscht werden. Durch die bereits entstandene doch sehr enorme Hitzeentwicklung war bereits die Hauswasserleitung geplatzt, sodass es zu einem Wasseraustritt in den Kellerraum kam, in dessen Folge sich das Wasser mit im Kellerraum abgestellten Ölkanistern vermischte, die durch die Hitze geschmolzen waren.

Erst unter Hinzuziehung des Wasserwartes der Gemeinde Rimbach konnte die Hauptwasserzufuhr abgesperrt werden. Der ebenso herbeigerufene Klärwärter sperrte den Zulauf zur Kläranlage ab, sodass das Öl-Wasser-Gemisch nicht bis zu dieser vordringen konnte. Schließlich musste eine Fachfirma das Öl-Wasser-Gemisch vor Ort abpumpen und fachgemäß der Entsorgung zuführen, um weitere Schäden zu vermeiden.

Da aufgrund der Hitzeeinwirkung auch die Panzersicherung der Stromversorgung geschmolzen war, wurde durch Arbeiter der Bayernwerke die Stromzufuhr zum Anwesen getrennt.

Die geschmolzenen Kanister wurden ins Freie gebracht und dort auf Ölvlies abgelegt, um ein Eindringen von Öl in das Erdreich zu verhindern.

Wegen offenstehender Türen drang der Brandrauch bis in die oberen Stockwerke. Diese wurden durch die eingesetzten Kräfte mittels Hochdrucklüfter entraucht und belüftet.

Dennoch blieb das Anwesen für die sechs Bewohner, die im Übrigen durch ausgelöste Rauchmelder auf den Brand aufmerksam wurden, nicht mehr bewohnbar, sodass sie bei Nachbarn die Nacht verbringen mussten.
Insgesamt drei Personen wurden leicht verletzt. Zwei von ihnen wurden durch Kräfte des BRK, welches mit vier Rettungswägen, einem Notarzt, sowie dem stellvertretenden Rettungsdienstleiter und zugleich Einsatzleiter Rettungsdienst, Tobias Muhr, vor Ort war, ambulant versorgt. Eine Person kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Die Polizeibeamten der PI Bad Kötzting haben die Ermittlungen übernommen. Sie gingen nach ersten Aussagen vor Ort davon aus, dass der Brand aufgrund durchgeführter Reparaturarbeiten an der Heizungsanlage ausgebrochen war. 

Näheres müssten die Ermittlungen ergeben. Den Gesamtschaden bezifferten sie auf ca. 30.000 Euro am Anwesen sowie einen noch nicht bezifferbaren Schaden aufgrund des möglicherweise anfänglichen Eindringens von Öl-Wasser-Gemisch in die Kanalisation sowie die Kläranlage.

Der Einsatz konnte schließlich erst kurz nach 23:00 Uhr beendet werden.


Bericht und Bilder von WebTeam-Mitglied KBM Tobias Aschenbrenner